Verdauungsbeschwerden

VerdauungsbeschwerdenVerdauungsbeschwerden werden ganz oft gar nicht als solche wahrgenommen, weil man es oft schon gewohnt ist, nur jeden dritten Tag das große Geschäft zu verrichten oder umgekehrt drei bis vier Mal täglich das stille Örtchen aufsuchen zu müssen. Der Darm drückt seine Unzufriedenheit auf ganz verschiedene Arten aus. Während die einen über Koliken und Durchfall klagen, plagen sich andere mit Verstopfung oder Blähungen herum. Jede Art von Beschwerden zeigt laut TCM ein anderes Ungleichgewicht und wird individuell behandelt. Denn selbst wenn fünf Menschen Blähungen haben, können diese aus fünf verschiedenen Gründen entstanden sein. Das gilt in der TCM aber generell für alle Symptome.

Die Frage nach der Henne oder dem Ei

Sind die Verdauungsbeschwerden erste Anzeichen für ein Ungleichgewicht im Körper oder handelt es sich um Lebensmittelunverträglichkeiten oder eine Lebensmittelintoleranz? Kommen die Beschwerden von Darmproblemen oder ist der Magen die Wurzel allen Übels? Denn auch eine Gastritis (Magenschleimhautentzündung) kann sich neben den klassischen Schmerzen mit Verdauungsproblemen bemerkbar machen. Außerdem stellt sich die Frage, ob es nur an falscher Ernährung oder auch an anderen Lebensumständen liegt. Wichtig ist deshalb immer ein ausführliches Gespräch, um dem Ursprung des Unwohlseins auf den Grund zu gehen.

Milz, Leber und Niere

In der traditionellen chinesischen Medizin werden Verdauungsbeschwerden zuallererst der „Milz“ zugerechnet. Mit Milz ist in diesem Fall nicht das westlich bekannte Organ gemeint, sondern der Funktionskreis Erde (siehe Funktionskreise) zu dem Milz und Magen gehören. Dieser Funktionskreis wird oft als unsere „Mitte“ bezeichnet. Und es kann einem schon ganz schön auf die Verdauung schlagen, wenn man nicht in seiner Mitte ist. Ein so genannter „Milz-Qi Mangel“ ist bei uns im Westen weit verbreitet. Er führt zu Feuchtigkeit im Körper und damit sehr häufig zu den verschiedensten Verdauungsproblemen.

Ein weiterer Grund für Bauchgrummeln kann eine „Leber-Qi-Stagnation“ sein. Die Leber kontrolliert in der 5-Elemente-Lehre die Milz und kann so wiederum das Milz-Qi beeinträchtigen, was wiederum viele Magen-Darm-Erkrankungen zur Folge haben kann.

Auch die Niere kann Verdauungsbeschwerden hervorrufen. Ist sie zu kalt („Yang-Mangel“), fehlt das Feuer, das die Verdauung am Laufen hält und wieder entsteht Feuchtigkeit und der Darm wehrt sich.

Allen Ungleichgewichten ist aber eines gemeinsam: Mit der passenden Ernährung kann oft sehr schnell Abhilfe geschaffen werden. Ruhen Sie auch nicht ganz in Ihrer Mitte? Rufen Sie mich einfach an unter 0699 1073 1073. 

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